Ist pädagogisch wertvolles Spielzeug wirklich wichtig?

In unserem Geschäft bieten wir fast hauptsächlich pädagogisch wertvolles Spielzeug an. Aber was genau ist eigentlich pädagogisch wertvoll? Wofür ist es gut? Brauche ich das wirklich für mein Kind? Fördere ich mein Kind damit effektiv? Diese Fragen wollen wir hier einmal klären.

Was ist pädagogisch wertvoll?

Pädagogisch wertvoll heißt im konkretem Sinne sich auf die Erziehungswissenschaft beziehend, die Erkenntnisse und Methoden der Erziehungswissenschaften anwenden. Kurz gesagt, es ist lehrreich und kann Kinder in ihrer Entwicklung positiv unterstützen. Dies lässt sich natürlich grad im Spielzeugbereich gut verknüpfen.

pädagogisch = erzieherisch, lehrreich, bildend, prägend

wertvoll = von hohem Wert, kostbar, nützlich, hilfreich, förderlich

Spielen ist nämlich nicht nur ein Zeitvertreib gegen Langeweile, sondern beim Spielen lernt dein Kind enorm viel.

Wofür ist pädagogisch wertvolles Spielzeug gut?

Pädagogisch wertvolles Spielzeug sollte immer ohne Zwang eingesetzt werden. Nur dann macht es Sinn. Denn beim Spielen wird Gelerntes schneller abgespeichert, es entstehen dauerhafte Vernetzungen im Gehirn. Dies ist natürlich extrem wichtig für die kindliche Entwicklung. Pädagogisch wertvolles Spielzeug kann Kinder in vielerlei Bereichen fördern.

Brauche ich das wirklich für mein Kind?

Natürlich ist pädagogisch wertvolles Spielzeug nicht zwingend erforderlich, aber es ist eine gute Möglichkeit um Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen.

Wann immer sich die Gelegenheit ergibt, widmen sich Kinder ihrer Lieblingsbeschäftigung – dem Spielen. Dieses ist sozusagen angeboren. Babys kommen mit einem noch „unfertigen“ Gehirn auf die Welt, welches sich erst nach und nach entwickelt. Das geschieht in den ersten Lebensjahren so rasant, wie nie wieder im Leben. Über 80 Prozent der Nevenbahnen entstehen in den ersten 3 Lebensjahren. Mit Begeisterung erforschen sie Neues, vertiefen Altes und erwerben somit lebenswichtige Fähigkeiten. Im Spiel entstehen wichtige Vernetzungen im Gehirn und Erlerntes wird schneller abgespeichert. Spielerisch fördern ist somit wirklich sinnvoll.

Smartphones hingegen sind in den ersten Jahren nicht zu empfehlen. Auch zu viel blinkendes und Geräusche machendes Spielzeug ist nicht gut für Kleinkinder. Es ensteht eine Reizüberflutung im kindlichen Gehirn. Die wichtigen Vernetzungen finden nicht statt. Kinder brauchen Bewegung, Haptik, ihren Entdecker- und Erkundungsdrang.

Wie fördere ich mein Kind effektiv?

Vom Prinzip her lernen Kinder im Spiel fast von allein. Spielen und Lernen ist kein Gegensatz, es ist das Selbe. Förderung sollte immer dem Alter angepasst sein. Über- und Unterforderung ergibt nur Frustration.

So ist für ein Kleinkind Motorikspielzeug genau das Richtige. Steckspiele, Stapelspiele, erste Puzzle, aber auch Ballspiele sind ideal. Auch das Zuordnen von Farben und Formen bietet sich für Kleinkinder an.

Für die Größeren ist Konzentration, erste Zahlen und Buchstaben gefragt. Es gibt viele verschiedene Lernspiele für diese Bereiche. Für die Vorschule und den Schulanfang gehen diese auch ins Lesen und Rechnen über. Doch schon allgemein fördern Brettspiele die sozialen Kompetenzen und das Einhalten von Regeln.

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